Glossar

A

A
Ist im Glücksspiel und auch allgemeinhin beim Kartenspielen die Abkürzung für ein Ass.
AA
Ist die Abkürzung für zwei Assen im eigenen Blatt.
Ace to Five
Eine Methode aus dem Poker, um beim Lowball die beste Hand eigenständig zu ermitteln.
Aktion
Ein Spielzug im Poker bzw. eine aktive Beteiligung im Spiel in Form von Bieten, Passen und dergleichen.
All-in
Wenn du im Poker all deinen Wert auf einmal setzt.
Ante
Der Einsatz, mit dem die Pokerrunde eröffnet wird.
Aufschlagen
Ein Begriff aus dem Bauernschnapsen. Ist das Blatt der Vorhand zu schlecht, um eine Trumpffarbe anzusagen, entscheidet eine seiner zwei weiteren Karten über die Alternative. Diesen Vorgang nennt man Aufschlagen.
Auge(n)
Der Wert der Karte. Bei einer Zahlkarte stellt z.B. die darauf befindliche Zahl die Anzahl an Augen dar. Je nach Spiel kann es für Ass, König, Dame und Bube unterschiedliche Kartenwerte geben.

B

Badugi
Dieser Begriff stammt aus dem Poker und stellt eine Tripledraw Lowball Variante dar. In dieser gewinnt stets die niedrigste Hand.
Bank
Ein Spieler bildet die Bank und wird damit zum Bankhalter. In Glücksspielen wird gegen ihn angetreten und der Einsatz an ihn abgegeben. In einem Online Casino vertritt die Bank stets den Anbieter.
Big Blind
Der Big Blind bezeichnet die doppelte Höhe des niedrigsten Einsatzes; dem Small Blind.
Blind
Ein Mindesteinsatz im Poker.
Bluff
Vortäuschen eines guten oder auch schlechten Blatts im Pokern. Kann auch in anderen Spielen stattfinden.
Board
Die offenen Karten in den Poker Hold’em oder Stud-Varianten.
Bock
Ein Begriff aus dem Skat. Hier zählen alle Spielwerte doppelt.
Bring In
Die Wettrunde wird von einem Spieler mittels einem ersten Einsatz eröffnet.
Buch
6 vollzogene Stiche beim Bridge.
Bust/Busten
Über die 21 Punkte im Blackjack oder 17 und 4 gelangen und damit verlieren.
Buy-in
Die Summe aller Chips, die ein Spieler während dem Pokern einkauft.

C

Call(en)
Ein Begriff aus dem Poker. Callst du, gehst du in der Runde mit und gibst dafür einen entsprechenden Einsatz ab.
Cap
Die Anzahl der Erhöhungen, die ein Spieler im Poker setzt.
Check(en)
Ebenso ein Begriff aus dem Poker. Ohne direkt zu wetten oder einen Einsatz zu geben, wartest du zunächst ab, was die anderen Mitspieler tun.
Croupier
Derjenige, der im Glücksspiel die Karten austeilt. Kann auch Dealer genannt werden.
Cut Card
So wird im Pokern jene Karte bezeichnet, die nach dem Abheben unter das Deck gelegt wird, damit auch die unterste Karte während dem Austeilen abgedeckt ist und nicht von den Spielern erkannt werden kann.

D

Dealer
Derjenige, der im Glücksspiel die Karten austeilt. Kann auch Croupier genannt werden.
Draw
Ein Draw stellt im Poker eine bestimmte Hand dar, die gebraucht wird, damit eine wesentliche Besserung erzielt werden kann.
Drop
Alternativer Begriff aus dem Pokern zum Folden.
Drücken
Jener Spieler, der das Reizen gewinnt, nimmt den Skat, sprich die zwei Karten auf und legt danach zwei beliebige Karten verdeckt zurück auf den Tisch.
Double Down
Ein Vorgang aus dem Blackjack; direkt nach Ausgabe der ersten beiden Karten kannst du deinen Einsatz verdoppeln, erhältst dafür aber nur eine weitere Karte vom Dealer.

F

Figur
Ein bereits gebildetes Kartenblatt, das vor den Spielern liegt. Zum Beispiel bildet eine im Gin Rummy oder Rommee oder auch Canasta geformte Kombination aus mehreren Karten eine Figur.
Fixed Limit
Bei einem festgemachten Limit darfst du deinen Einsatz nur um einen bestimmten Beitrag erhöhen.
Flash
Stammt aus dem Poker. Eine Karte des Decks wird während des Spiels für eine kurze Zeit freigegeben. Dies geschieht aber nicht aus Absicht, sondern eher durch ein Missgeschick.
Flatt Call
Der Spieler geht im Pokern nur mit, erhöht dabei aber nicht.
Flush
Ein Begriff aus dem Pokern. Hierbei hältst du fünf Karten einer Farbe in der Hand.
Fold(en)
Wenn du foldest, steigst du aus der aktuellen Runde aus.
Freeroll
Ein Freeroll ist ein Turnier, für das keine Teilnahmegebühr verlangt wird. Manchmal werden Tickets in Online Casinos während irgendwelcher Bonusaktionen verlost. Stammt aus dem Pokerbereich.

G

Geber
Derjenige, der die Spielkarten austeilt. Kann im laufenden spiel wechseln; dann im Uhrzeigersinn; oder je nach vorheriger Abmachung ein fester Spieler bleiben.
German Virgin
Zei 9er Zahlkarten im Poker.
Grand
Im Skat stellen nur die Bauern den Trumpf dar. Hier wird das Reizen mit 24 multipliziert.

H

Hand
Dein Kartenblatt.
Heads Up
Begriff aus dem Pokern. Du sitzt mit einem zweiten Spieler an einem Tisch. Alternativ sind es auch nur du und der Croupier. Das spielt vor allem für deinen Einsatz eine Rolle, da du dadurch automatisch einen Big Blind setzen musst.
High
Die beste Hand, die im Pokern nach den üblichen Regeln die Runde gewinnt.
High Hand
Eine hohe Spielhand.
Hinterhand
Im Skat stellt jene Person, die zuletzt ihre Karten bekommt, die Hinterhand dar.
Hit/Hitten
Eine weitere Karte im Glücksspiel (z.B. Blackjack) verlangen.
Hole Cards
Die Handkarten; das Blatt, das du in der Hand hältst.

K

Kontra
Eine Ansage aus dem Skat, bei welcher der Spieler andeutet, dass er gewinnen wird. Kann mit einem „Re“ erwidert werden.
Kritische Karte(n)
Die Trumpfkarten im Watten.

L

Limit
Das gesetzte Limit schränkt dich bei den dir gegebenen Möglichkeiten ein, wie viel du bei einem Einsatz geben darfst. Siehe hierzu auch No Limit und Fixed Limit. Unabhängig davon gibt es auch eigene Tischlimits, die stets eigens an den jeweiligen Tischen festgelegt werden.
Low Hand
Eine niedrige Spielhand.

M

Maschine
Ein Begriff aus dem Watten. Du giltst als Maschine, wenn du alle drei kritischen Karten auf der Hand hältst.
Melden/Meldung
Immer, wenn du z.B. im Canasta eine bestimmte Kartenkombination offen auf dem Tisch legst, spricht man davon, dass du meldest. In diesem Fall erhältst du Punkte – hast du schon etwas gemeldet, dann natürlich weitere.
Mittelhand
Der linke Spieler der Vorhand stellt die Mittelhand im Skat dar.

N

Nichtspieler
Jener, der im Schafkopf bei der aktuellen Runde gerade aussetzt.
No Limit
Gibt es kein Limit, kannst du einen Betrag von gewünschter Höhe setzen und bei jedem Zug beliebig viel setzen.
Null
Fällt dieser Begriff im Skat, darf vom Soloisten kein Stich gemacht werden.

O

Ouvert
Im Skat wird mit offenen Karten gespielt, damit sich beim Reizen der Multiplikator um einen Punkt erhöht.

P

Premiumkarten
Im Canasta bilden die 3er Zahlkarten die Premiumkarten. Diese müssen noch vor dem Ziehen der nächsten Karte vor dem Spieler abgelegt werden. Wenn du das nicht machst, wirst du direkt mit 500 Minuspunkten bestraft werden.
Pocket Rocket
Zwei Asse im Pokern.
Pointeur
Als einen Pointeur bezeichnet man in der Riege der Glücksspiele den Gegenspieler des Dealers / Croupiers / der Bank.
Pot
Der Gewinntopf. Hier gelangen alle Einsätze hin bzw. befinden sich in dem Moment noch fiktiv im Pot, indem du sie auf den Tisch vor dich legst.
Pot Limit
Es darf maximal so viel gesetzt werden, wie sich auch aktuell im Gewinnpot befindet.
Push
Gleichstand bzw. Unentschieden im Blackjack; niemand gewinnt oder verliert.

R

Raise(n)
Wenn du raised, erhöhst du den vorangehenden Einsatz und zwingst deine Mitspieler somit, entweder ebenfalls zu erhöhen oder auszusteigen.
Ramsch
Ein Begriff aus dem Skat. Wird in der Variante Ramsch gespielt, sollen so wenig Punkte wie möglich erreicht werden.
Re
Eine Gegenansage zum „Kontra“ aus dem Skat. Der Spieler sagt hier dem anderen, dass dieser nicht gewinnen wird, da das eigene Blatt besser ist.
Rechter
Eine Karte aus dem Watten, die sowohl Trumpf als auch Schlag darstellt.
Reizen
Das Reizen ist wie eine Auktion während dem Skat. Hierbei treten die Spieler bereits gegeneinander an, um festzustellen, welcher der Solist ist und welche beiden ein Team bilden.
Revolution
Ein Begriff aus dem Skat, der wie die Null funktioniert. Der Alleinspieler darf dabei keinen Stich machen. Außerdem dürfen die Gegner zusätzlich zwei Tarten austauschen.
River Card
In der letzten Wettrunde im Texas Hold’em wird eine Karte offen aufgelegt. Diese nennt man River Card.
Rufspiel
Begriff aus dem Schafkopf. 2 Spieler treten gegen 2 weitere an.

S

Sätze
Ein Begriff, der viel im Gin Rummy zum Einsatz kommt. Ein Satz besteht aus 3 oder 4 Gleichrangigen Karten, entspricht also einem Drilling oder Vierling.
Schieberamsch
Beim Schieberamsch handelt es sich um eine Spielweise aus dem Skat. Hierbei wird der Skat selbst im Uhrzeigersinn von allen Spielern aufgenommen.
Schneider
Im Skat wird der Multiplikator um einen Punkt Multipliziert. Die Gegenspieler dürfen zusammen nicht höher, als auf 30 Punkte kommen.
Schwarz
Ein Begriff aus dem Skat; es sind gar keine Stiche erlaubt.
Servieren
Ein Begriff aus dem Escalero Würfelpoker; Das Servieren ist ein Wurf aus der Hand anstatt dem Würfelbecher.
Sequenzen
Hierbei handelt es sich um 3 oder mehr Karten von derselben Farbe, die eine auf- oder absteigende Reihe bilden. Der Begriff wird besonders im Gin Rummy verwendet.
Showdown
Wenn die Wettrunden beendet sind und die Spieler richtig gegeneinander zu spielen beginnen, geht es nicht mehr länger nur um gemachte Einsätze. Karten werden aufgedeckt, der Gewinner entschieden. Diesen Schlagabtausch nennt man bei den Kartenspielen auch Showdown. Vor allem bei den Glücksspielen spielt dieser eine Rolle.
Side Pot
Ein Spieler geht all in, andere wollen aber womöglich den Einsatz erhöhen. In diesem Moment wird ein Side Pot erstellt, der für jenen all in gegangenen Spieler zurückgelegt wird, sollte dieser gewinnen. Eine Gewinnchance auf den kompletten Pot besteht für ihn natürlich nicht.
Small Blind
Der geringste eingeschriebene Einsatz wird als Small Blind bezeichnet. Seine doppelte Menge wird zum Big Blind.
Solist
Der Einzelspieler im Skat.
Solospiele
Noch ein Begriff aus dem Schafkopf. Bei dieser Spielgattung tritt jeder gegen jeden an.
Split
Ein beliebter Vorgang im Blackjack. Besitzt du ein Kartenpärchen in deiner Hand, kannst du dieses auf zwei Hände aufteilen. Dabei verdoppelst du automatisch deinen Einsatz.
Split Limit / Spread Limit
In den ersten zwei Wettrunden darfst du maximal bis zum niedrigsten Limit, ab der dritten Runde dann maximal zum höchsten Limit setzen. In jeder Wettrunde darf der Einsatz höchsten dreimal in Summe gesteigert werden.
Split Pot
Jene Hände, die den Pot gewinnen, sind gleich stark und aus diesem Grund muss der im Pot befindliche Gewinn unter diesen Spielern aufgeteilt werden.
Stich/Stechen
Man sticht die zuvor gespielte Karte aus, indem man eine höherwertigere Karte ausspielt.

T

Talon
Der Talon ist der Kartenstapel, der nach dem Geben übrigbleibt und von dem nun in jeder Runde eine Karte abgehoben wird.
Tischlimit
Am Spieltisch herrscht ein gewisses Limit, das sich meist am Fixed Limit orientiert und fest vorgegeben ist. Dieses kannst du weder unter- noch überbieten.
Trick
Jeder Stich, der beim Bridge über ein Buch hinausgeht.
Turn Card
Dritte Wettrunde im Texas Hold’em. Ab dieser Runde gilt bei einem Spread Limit das Higher Limit, das nun gesetzt werden muss.

V

Verdoppeln
Begriff aus dem Glücksspiel; du ziehst in einer Runde zwei Karten auf einmal.
Vorhand
Der Spieler, der im Bauernschnapsen links vom Geber sitzt. Dieser legt die Trumpffarbe fest.

W

Wheel
Kartenkombination aus dem Pai Gow Poker. Hierbei handelt es sich um einen Straight vom Ass bis zur Zahlkarte 5. Damit ist sie die höchste Straight-Möglichkeit direkt nach der Kombination Ass-König-Dame-Bube-Zahlkarte 10. Das Wheel ist dadurch auch mehr wert, als eine Kombination aus König-Dame-Bube-Zahlkarte 10 und Zahlkarte 9.
Wild Cards/Wildkarten
Karten, die andere jederzeit ersetzen können. Kommt vorrangig im Canasta vor.

Z

Zippe
Ein Begriff aus dem Skat. Die Zippe stellt eine Antwort des Soloisten auf den Bock dar.